Wenn man einen USB-Stick per Brief versendet

Angenommen, man möchte einen USB-Stick mit wichtigen Daten möglichst günstig und schnell zu einem Freund oder Kollegen senden, doch dummerweise hat die Post bereits geschlossen. Die letzte Möglichkeit ist also nurnoch, den USB-Stick in einen einfachen Brief zu stecken und den Brief in den nächsten Briefkasten zu werfen. Doch kommt der Brief wirklich beim Ziel an, oder passiert mit ihm etwas anderes?

Ich habe den Versuch gemacht und war ziemlich erstaunt. In der Erwartung, dass ich meinen USB-Stick nie wieder sehen werde, habe ich den Stick in einen Brief getan und ihn versendet. Der Brief ist auch tatsächlich beim Empfänger angekommen. Allerdings hat sich der Empfänger ziemlich gewundert. Der Brief ist zerknittert gewesen und war komplett mit Öl beschmiert. Zudem hat die Post den kompletten Brief in eine Plastiktüte getan. Wahrscheinlich ist der Brief beim Sortieren in irgendeiner Maschine hängen geblieben und wurde so beschädigt.

Der Brief wurde allerdings nur äußerlich beschädigt. Der USB-Stick selbst hat keinen Schaden genommen.

Jugend in Deutschland und ihre Gewalt

Wie kriminell ist die Jugend in Deutschland?

Kriminalität gehört bei vielen Jugendlichen zum Alltag. Dabei handelt es sich in der Mehrzahl nicht um brutale Gewalttaten, sondern um etwas wie Sachbeschädigung, Schwarzfahren, Klauen im Kaufhaus oder Haschischrauchen. Betrachtet man die Zahlen, so ist die Jugendkriminalität seit 1998 gleich geblieben. Diebstahl ging zurück, dafür stieg der Anteil der Körperverletzungen. Gewalt ist ein ernstes Problem an Haupt- und Berufsschulen.

Das Risiko der Entstehung von Jugendgewalt erhöht sich drastisch, wenn drei Faktoren zusammentreffen:

  1. Die Erfahrung innerfamiliärer Gewalt
  2. Gravierende soziale Benachteiligung der Familie
  3. Schlechte Zukunftschancen aufgrund eines niedrigen Bildungsniveaus

Umgang mit aggressiven Jugendlichen

In Deutschland sind Jugendliche vom 14. Lebensjahr an strafmündig. Das Jugendstrafrecht kann bis zum Alter von 21 Jahren verwendet werden, wenn das Gericht glaubt, dass sich der Angeklagte noch in der Entwicklungsphase befindet. Als Alternative kann zwischen Erziehungsmaßregeln wie zum Beispiel Sozialstunden im Altenheim, Jugendarrest und Jugendstrafe gewählt werden. Zu den neueren Maßnahmen gehört der Täter-Opfer-Ausgleich, bei dem sich der Täter mit seinem Opfer in Gesprächen auseinandersetzen muss.

Noch beträgt die Höchststrafe für Jugendliche in der Regel 10 Jahre Haft, doch immer mehr Politiker wollen eine Verschärfung des Jugendstrafrechts.

Kriminologen beobachten diese Entwicklung mit großer Sorge. Die Bevölkerung glaubt, Wegsperren Hilft. Dabei belegen Studien, dass nach einer Jugendhaft die Rückfallquote bei 78 Prozent liegt. Auch die Meinung, dass harte Strafen abschrecken, ist schon seit Jahrzehnten widerlegt, da Jugendliche keine Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen, bevor sie eine Straftat begehen.

Statt in Gefängnisse, sollten Politiker lieber in Jugend- und Bildungspolitik investieren. Denn die beste Vorbeugung gegen Gewalt ist, Jugendlichen faire Zugangschancen zu Bildung und Arbeit zu ermöglichen, damit sie eine Zukunftsperspektive haben.

Viele Schulen tun aber schon etwas gegen Jugendgewalt. Zum Beispiel sind bereits in vielen Berliner Schulen so genannte Konfliktlotsen im Einsatz. Diese Konfliktlotsen sind Schüler, die als Streitschlichter ausgebildet wurden. Sie werden zum Beispiel darauf trainiert, verdeckte Gemeinheiten unter ihren Mitschülern zu entdecken. Unterstützt werden die jugendlichen Streitschlichter durch erwachsene Mediatoren. Aber die Streitschlichter sind keine Garantie dafür, dass die Konflikte an den Schülen friedlich gelöst werden. Aber immerhin schauen sie hin wenn etwas passiert und sorgen so für mehr Offenheit an Schulen.

Entwicklung und Ursachen von Jugendgewalt

Bei den Ursachen, warum Jugendliche gewalttätig werden, lassen sich verschiedenste Gründe ausmachen. Wer zu Hause in der Familie Gewalt als Konfliktlösung erlebt, schlägt als Jugendlicher selbst auch eher zu. Und Gruppenzwänge, unstrukturiertes Freizeitverhalten und Langeweile kann sich auch als Gewalt entladen.

Die Gewöhnung an Aggression und Brutalität durch den längerfristigen Konsum (z.B. Fernsehen) kann bei Jugendlichen ebenfalls Hemmschwellen absenken.

Vielfältig wie die Ursachen sind auch die Erscheinungsformen der Jugendgewalt. Die Gewalttaten reichen von sinnloser Aggression, Bedrohung, Körperverletzung und Sachbeschädigung bis hin zu Diebstahl und Erpressung. Meistens sind die Opfer ebenfalls junge Menschen. Jugendliche sind somit nicht nur als Täter, sondern auch als Opfer betroffen. Kinder und Jugendliche haben ein zwei- bis dreimal häufigeres Risiko, Opfer von Straßenraub und Körperverletzungsdelikten zu werden als erwachsene Personen.

Eine wirksame Bekämpfung der Gewaltkriminalität bei Jugendlichen gehört zu den wichtigsten Herausforderungen der Politik. Auf der Suche nach Lebensinhalten und Vorbildern brauchen Jugendliche Halt und Orientierung. Eine zentrale Schlüsselrolle der Gewaltbekämpfung ist die Familie. Hier sollten die Grundlagen für ein gutes Sozialverhalten durch gewaltfreie Konfliktlösungen und das Fördern des Selbstwertgefühls von Jugendlichen gelegt werden.

Ubuntu: Apache Webserver mit PHP installieren

Um bei Ubuntu einen Apache Webserver mit PHP zu installieren, muss man die Synaptic Paketverwaltung öffnen und die Pakete apache2 und php5 auswählen und installieren. Sobald die Pakete erfolgreich installiert wurden, läuft der Webserver bereits. Um diesen nun zu testen, muss man lediglich den Browser öffnen und http://localhost öffnen.

Eigene HTML und PHP Dateien, die man auf den Webserver tun möchte, gehören in diesen Ordner:

/var/www

Hier ist auch die Standard index.html Datei zu finden.

Um den Apache Webserver zu starten, zu stoppen oder nur neu zu starten muss man folgende Befehle im Terminal eingeben:

sudo /etc/init.d/apache2 start
sudo /etc/init.d/apache2 stop
sudo /etc/init.d/apache2 restart

Minecraft – Das Sandboxspiel

Minecraft ist ein Sandboxspiel, welches sich noch im Beta-Stadium befindet aber bereits spielbar ist. In Minecraft können die Spieler sich in einer dreidimensionalen Welt bewegen und viele unterschiedliche Arten von Blöcken erstellen oder zerstören. Somit kann man in Minecraft wie in einem Baukasten riesige fantasievolle Strukturen bauen. Im Onlinemodus macht Minecraft besonders viel Spaß, da zahlreiche Spieler auf vielen Servern mineinander interagieren können und so faszinierende Kunstwerke erstellen.

Zur offiziellen Minecraft Seite:

www.minecraft.net